Eriko Wakita
cembalistin

Lebenslauf

Eriko Wakita wurde in Tokio geboren und studierte Klavier bei Satoru Sunahara an der Tokyo Metropolitan Highschool of Fine Arts and Music. Anschliessend wechselte sie in die Cembaloklasse von Masaaki Suzuki an der Tokyo National University of Fine Arts and Music und erhielt dort 2006 ihr Masterdiplom. Seit 2004 studierte sie ausserdem Cembalo bei Andrea Marcon, Orgel bei J.-C. Zehnder und J.-A. Boetticher sowie Generalbass und Improvisation an der Schola Cantorum Basiliensis, wo sie 2008 mit dem Konzertdiplom abschloss.

Während ihrer Studien gewann sie den 1. Preis des Fritz-Neumeyer-Wettbewerbes im Schloss Bad Krozingen (2006) und wurde mit dem ATAKA-Preis, dem Acanthus-Musik-Preis und dem Jungkünstlerpreis ausgezeichnet. Sie erhielt Stipendien der ITOH Scholarship Foundation, der Rohm Music Foundation, des Swiss Government Scholarship und der Japanese Agency for Cultural Affairs. Im Sommer 2010 erschien die CD «Il Giardino del Mondo» (Pan Classics, PC 10226) mit dem Basel Baroque Consort, gleichzeitig ihre Solo-CD mit den Goldberg-Variationen von J. S. Bach (siehe Diskografie).

Sie lebt in Basel, arbeitet als Korrepetitorin an der Schola Cantorum Basiliensis, der Hochschule für Musik Basel und der Hochschule der Künste Bern und tritt regelmässig als Solistin und Basso-continuo-Spielerin an zahlreichen Festivals in Europa und Japan auf. Sie widmet sich sowohl der Alten Musik als auch zeitgenössischen Kompositionen und konzertiert mit N. Kitaya, A. Manze, S. Piau, M. Steger, M. Takahashi, P. Wispelwey, dem Kammerorchester Basel, dem Musikkollegium Winterthur und dem Zürcher Kammerorchester.